Jun 23

Brydewale vor der Westküste von La Palma gesichtet!

Bei unserem letzten Bootsausflug am 23.6.2012 hatten wir eine interessante Begegnung mit Brydewalen! Dabei handelte es sich um ein Muttertier mit ihrem Jungen. Die Mutter hatte eine Länge von ca 12m und das Junge ca 6m. Unserem Käptn gelang es nah an die Wale heran zu manövrieren. Für alle eine ergreifende Begenung. Seit März sind die Wale an der Westküste auch regelmäßig von Land aus zu beobachten. Insbesondere der Blas (die Wasserfontäne die beim Ausatmen entseht) ist auch in größerer Entfernung gut zu erkennen.

Weitere Informationen zum Brydewal:

Wikipedia

www.wale.info

 

 

Jun 02

Erstmalig ist es gelungen in unserem Hausriff  Bilder vom seltenen und überaus schwierig zu findenden Rückenfleck – Angelfisch (Antennarius nummifer) zu erbringen.  Bei einem Nachttauchgang  am 1.6.2012  gelangen dem Fotografen Tomas Doreste (hier weitere Fotos von Tomas) die beiden spektakulären Aufnahmen.

Der bis zu 9cm lange Fisch ist im Atlantik von den Azoren bis St. Helena verbreitet. Durch seine hervorragnede Tarnung wird er, auch wenn er häufiger auftritt, nur selten erkannt. Die Färbung ist variabel und kann dem Untergrund angepasst werden.

R%C3%BCckenfleck Anglerfisch 1 150x150 Erstmaliger Fotonachweis vom Rückenfleck   Anglerfisch in Puerto Naos, La Palma R%C3%BCckenfleck Anglerfisch 150x150 Erstmaliger Fotonachweis vom Rückenfleck   Anglerfisch in Puerto Naos, La Palma

Weitere Infos über Anglerfische und deren interessante Biologie hier

Jul 07

Wahrscheinlich der noch unbekannte Dino lavaticum!? icon wink See Ungeheuer auf La Palma entdeckt!

IMG 0839 300x225 See Ungeheuer auf La Palma entdeckt!

Mai 28

Neulich lagen zwei große Stechrochen auf einem Felsvorsprung in 40m einträchtig nebeneinander.

Was auffällt,  ist dass beiden Rochen die Schwänze fehlen. Dazu gibt es zwei Erklärungen:
- 1. Fischer schneiden den Rochen die Schwänze ab wenn sie geangelt wurden damit sie beim freisezen nicht durch die Stacheln verletzt werden,
-2. Haie beissen die Schwänze ab bei dem Versuch diese zu fangen

Beides konnten wir aber noch nicht evaluieren.

stechrochen

Bild 1 von 5

Mai 16

Für alle die “noch” Probleme mit der perfekten Tarierung haben können wir jetzt eine Lösung anbieten. Nach jahrelangem Test ist es ausgereift- die perfekte Tarierhilfe.Schweben wie ein junger  Gottt/ junge Göttin in Neopren. Besonders geeignet für Steilwände!

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Die perfekte Tarierhilfe

Apr 30

Es lohnt sich immer auf dem Atlantik nach Meeressäugern, Haien oder Schildkröten Ausschau zu halten. Dabei steht der Auguck auch gern mal unter Hochspannung!

IMG 7690 150x150 Ausguck unter Hochspannung IMG 7706 150x150 Ausguck unter Hochspannung IMG 7709 150x150 Ausguck unter Hochspannung

Apr 25

Am 24.4.2010 liefen wir wieder mit der Bussard vom Hafen Tazacorte zu unserem regelmäßigen Tauchausflug mit der Bussard aus. Geplante Tauchplätze waren Arco verde südlich von Puerto Naos und die Roques de las Hermanas bei Playa Nueva. Auf dem Weg nach Arco verde passierten wir die Bucht von Puerto Naos, als wir ca. 200m vor dem Strand eine Rückenflosse im Wasser sahen. Natürlich drehten wir sofort bei und folgten der Flosse um zu sehen, welches Tier dazu gehört. Gerechnet hatten wir zunächst mit einem nicht seltenen Grindwal. Aber als wir längsseits lagen konnten wir einen ca 2m langen Hammerhai identifizieren, der sich durch das Schiff nicht aus der Ruhe bringen ließ. So folgten wir ihm eine Weile und konnen ausgiebig das hier eher seltene Tier beobachten und Fotos machen. Komischerweise wollte keiner ins Wasser und den Hai aus nächster Nähe beobachten;-) Nach etwa 100m tauchte der Hai gemächlich ab. Nach dem ersten Tauchgang fuhren wir zum Essen aufs Meer hinaus.  “Pünktlich” nach dem Essen zur Zeit des Verdauungsschläfchens auf dem Sonnendeck entdeckten wir noch eine große Schule Delfine, die zielstrebig die Bugwelle der Bussard ansteuerten und sich unbeschwert schieben ließen. Nach dem 2. Tauchgang fuhren wir gemächlich wieder Richtung Hafen zurück. und alle an Bord waren höchst zufrieden.


Apr 12

Die Unterwasserlandschaften von La Palma werden dominiert durch verschiedenste Lavaformationen. Aber auch die Vielfalt an Fischen und nicht Wirbeltieren ist gegeben. Anders als im tropischen Meer muß man zuweilen suchen, bevor man die bunten Tiere entdeckt. Nimmt man sich Zeit und hat die Muße mal genauer hinzusehen, lassen sich viele interessante Tiere entdecken. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Apr 01
Der letzte Vulkanausbruch auf den Kanaren war auf La Palma. Der Teneguia unterhalb des San Antonio war vom 26.10. bis 18.11.1971 aktiv.
Teneguia1971 Droht auf La Palma neuer Vulkanausbruch? Teneguia1971a Droht auf La Palma neuer Vulkanausbruch? Teneguia1971b Droht auf La Palma neuer Vulkanausbruch?
Im Verlauf des Ausbruchs brach der Kegel des neuen Vulkans auseinander und drei große Lavaströme liefen an der Ost- und Westseite bis ins Meer. In diesen Bereichen haben sich Unterwasser wunderbare Lavaformationen bis ca 40m Wassertiefe gebildet die wir sehr gern betauchen. Jetzt waren wir wieder an der Süd Ost Spitze von La Palma um nochmals die seltene Art der Schwarzen Koralle zu dokumentieren (siehe news vom 30.3.2010). Als wir entlang der Lavafelder in die Tiefe hinabstiegen bemerkten wir starke Schlieren im Wasser, die auf Dichteunterschiede des Wassers hinweisen, meist hervorgerufen durch Temperaturunterschiede oder beim Aufeinandertreffen von Süß- und Salzwasser.
In 41m Tiefe wurde das Wasser deutlich wärmer und stellenweise erinnerte es mehr an eine Badewanne. Der Tauchcomputer zeigte  37° C!
Ca 10m von uns entfernt bildete eine dicke Blase und ein Schwall glühender Lava brach aus dem Untergrund hervor. Begleitet wurde das ganze von einem starken Zischen und Brodeln, welches sich dann zu einem explosionsartigen Knallen verstärkte.
Während die ersten aus der Gruppe schnell begannen zurück zum Ufer den Aufstieg einzuleiten wollten mein Buddy und ich noch genauer erkunden, was da gerade passiert.
Plötzlich trat direkt unter meinem Buddy eine weitere Lavablase hervor (siehe Foto)!.
Vulkanausbruch Droht auf La Palma neuer Vulkanausbruch?
Nachdem ich dieses Foto noch gemacht hatte entfernten wir uns mit der schnellstmöglichen Aufstiegsgeschwindigkeit vom Geschehen. Es wurde uns wirklich zu brenzlich (im wahrsten Sinne  des Wortes) zumal mir bekannt ist, daß durch flüssige Lava im Wasser gefährliche Wasserdampfexplosionen entstehen können.
Wieder am Ufer haben wir unverzüglich die Behörden alarmiert. Eine derartige vulkanische Aktivität wurde seit 1971 nicht mehr registriert und es ist nicht auszuschließen das s im vulkanisch aktiven Süden La Palmas wieder auch überirdisch zu einem Vulkanausbruch kommt.
Besonders prekär ist die Situation, weil La Palma schon lange als gefährdet gilt auseinander zu brechen und einen enormen Tsunami auszulösen. Hochrechnungen diese Szenarios sagen Flutwellen von mehr als 50m an der Ostküste der USA vorher und katastrophale Schäden werden nicht nur in New York erwartet.
Mit Spannung und großer Unruhe warten wir auf Informationen der spanischen Behörden.
Wir hoffen noch, dass es sich nur um eine kleine Regung auf der Vulkaninsel La Palma handelt.
Mai 12

Ein reizender Besucher schwamm mir beim Nachttauchgang am 18.4.09 auf die Hand. Dabei handelt es sich um Sepiola atlantica, einem Vertreter der Zwergtintenfische (Sepiolidae). Die Körpergröße erreicht bis 1,5 cm. Sie sind eng verwandt mit den Sepien haben aber keinen Kalkschulp. Sepiola kommt insbesondere im Breich des 65. bis 35. nördlichen Breitengrad vor. Auf La Palma sind sie gelegentlich anzutreffen, allerdings leben sie am Tage versteckt im Sand und sind nur durch Zufall zu finden.

28 watermark 320x240 sephiola hand Neulich beim Nachttauchgang in Puerto Naos 27 watermark 320x240 sephiola Neulich beim Nachttauchgang in Puerto Naos