Tauchpartner La Palma News

Informationen und Impressionen über Urlaub und Tauchen auf La Palma

Neulich unter Wasser

Blinder Passagier auf Taucher

Letztens beim Tauchgang in La Bombilla konnte eine Hummelgarnele gerettet werden. Sie wurde bereits von einigen “interessierten” Kugelfischen verfolgt. Offensichtlich setzte sie auf Größe und versteckte sich auf einem Taucher. Für den Schutz mußte sie noch als Model herhalten und wurde dann in einem sicheren Versteck wohlbehalen abgesetzt.

Seehasen im Ostatlantik (Aplysia)

Jedes Jahr im Sommer gibt es ein faszinierendes Schauspiel zu beobachten- die Ankunft der Riesenseehasen.
Aplysia (Seehasen) ist eine Gattung von Meeresschnecken der Ordnung Hinterkiemerschnecken (Opisthobranchia). Der Riesenseehase (Aplysia fasciata) ist die größte Meeresschnecke Europas. Sie wird bis zu 40cm lang und kann bis 2 kg wiegen.

Während andere Seehasenarten meist am Meeresboden leben legt der Riesenseehase auch lange Strecken schwimmend zurück. Seine interessante Schwimmtechnik macht die Begegnung mit Seehasen im Wasser immer wieder zu einem Erlebnis.

Eine weitere Art der Seehasen im Ostatlantik ist der Ringel-Seehase (Aplysia dactylomela), der mit bis zu ca. 20cm deutlich kleiner ist und am Meeresboden lebt, tagsüber zwischen Steinen versteckt. Zuweilen lassen sich beide Arten auch gemeinsam finden. Die häufigste Art ist der Gewöhnliche Seehase, der mit bis zu 30cm ebenfalls sehr groß wird. Tagsüber findet man ihn unter Steinen, dann eher die jüngeren Exemplare mit bis zu 5cm.

Antennarius nummifer, Rückenfleck Anglerfisch

Viele vermuten Anglerfische in den Tropen. Aber auch auf den Kanaren kommen Anglerfische vor. Und das nicht selten, allerdings sind sie aufgrund ihrer perfekten Tarnung nur sehr schwer zu entdecken.
Glücklicherweise sind seit über einem Jahr drei Anglerfische (2 Männchen und ein Weibchen)  im Hausriff Puerto Naos zu Hause. Aber selbst an ihrem Felsen sind sie zum Teil nicht zu entdecken, da sie hervorragend getarnt sind.

Brydewale vor La Palma

Brydewale vor der Westküste von La Palma gesichtet! Bei unserem letzten Bootsausflug am 23.6.2012 hatten wir eine interessante Begegnung mit Brydewalen! Dabei handelte es sich um ein Muttertier mit ihrem Jungen. Die Mutter hatte eine Länge von ca 12m und das Junge ca 6m. Unserem Käptn gelang es nah an die Wale heran zu manövrieren. Für alle eine ergreifende Begenung. Seit März sind die Wale an der Westküste auch regelmäßig von Land aus zu beobachten. Insbesondere der Blas (die Wasserfontäne die beim Ausatmen entseht) ist auch in größerer Entfernung gut zu erkennen. Weitere Informationen zum Brydewal: Wikipedia www.wale.info

Erstmaliger Fotonachweis vom Rückenfleck – Anglerfisch in Puerto Naos, La Palma

Erstmalig ist es gelungen in unserem Hausriff  Bilder vom seltenen und überaus schwierig zu findenden Rückenfleck – Angelfisch (Antennarius nummifer) zu erbringen.  Bei einem Nachttauchgang  am 1.6.2012  gelangen dem Fotografen Tomas Doreste (hier weitere Fotos von Tomas) die beiden spektakulären Aufnahmen. Der bis zu 9cm lange Fisch ist im Atlantik von den Azoren bis St. Helena verbreitet. Durch seine hervorragnede Tarnung wird er, auch wenn er häufiger auftritt, nur selten erkannt. Die Färbung ist variabel und kann dem Untergrund angepasst werden. R%C3%BCckenfleck Anglerfisch 1 150x150 <!  :de  >Erstmaliger Fotonachweis vom Rückenfleck   Anglerfisch in Puerto Naos, La Palma<!  :  > R%C3%BCckenfleck Anglerfisch 150x150 <!  :de  >Erstmaliger Fotonachweis vom Rückenfleck   Anglerfisch in Puerto Naos, La Palma<!  :  > Weitere Infos über Anglerfische und deren interessante Biologie hier

Rochen auf La PalmaStingrays on La Palma

Neulich lagen zwei große Stechrochen auf einem Felsvorsprung in 40m einträchtig nebeneinander.

Was auffällt,  ist dass beiden Rochen die Schwänze fehlen. Dazu gibt es zwei Erklärungen:
- 1. Fischer schneiden den Rochen die Schwänze ab wenn sie geangelt wurden damit sie beim freisezen nicht durch die Stacheln verletzt werden,
-2. Haie beissen die Schwänze ab bei dem Versuch diese zu fangen

Beides konnten wir aber noch nicht evaluieren.

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Hammerhai gesichtet bei Bootstauchtour

Am 24.4.2010 liefen wir wieder mit der Bussard vom Hafen Tazacorte zu unserem regelmäßigen Tauchausflug mit der Bussard aus. Geplante Tauchplätze waren Arco verde südlich von Puerto Naos und die Roques de las Hermanas bei Playa Nueva. Auf dem Weg nach Arco verde passierten wir die Bucht von Puerto Naos, als wir ca. 200m vor dem Strand eine Rückenflosse im Wasser sahen. Natürlich drehten wir sofort bei und folgten der Flosse um zu sehen, welches Tier dazu gehört. Gerechnet hatten wir zunächst mit einem nicht seltenen Grindwal. Aber als wir längsseits lagen konnten wir einen ca 2m langen Hammerhai identifizieren, der sich durch das Schiff nicht aus der Ruhe bringen ließ. So folgten wir ihm eine Weile und konnen ausgiebig das hier eher seltene Tier beobachten und Fotos machen. Komischerweise wollte keiner ins Wasser und den Hai aus nächster Nähe beobachten;-) Nach etwa 100m tauchte der Hai gemächlich ab. Nach dem ersten Tauchgang fuhren wir zum Essen aufs Meer hinaus.  “Pünktlich” nach dem Essen zur Zeit des Verdauungsschläfchens auf dem Sonnendeck entdeckten wir noch eine große Schule Delfine, die zielstrebig die Bugwelle der Bussard ansteuerten und sich unbeschwert schieben ließen. Nach dem 2. Tauchgang fuhren wir gemächlich wieder Richtung Hafen zurück. und alle an Bord waren höchst zufrieden.

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Ostatlantik im Makrobereich

Die Unterwasserlandschaften von La Palma werden dominiert durch verschiedenste Lavaformationen. Aber auch die Vielfalt an Fischen und nicht Wirbeltieren ist gegeben. Anders als im tropischen Meer muß man zuweilen suchen, bevor man die bunten Tiere entdeckt. Nimmt man sich Zeit und hat die Muße mal genauer hinzusehen, lassen sich viele interessante Tiere entdecken. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

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